OSR004 Wissenschaftsdaten und Open Metrics

Kommentare 7

In dieser Ausgabe gibt es unter anderem kurze News aus dem Bereich Open Access, noch einmal einen Bezug zum Thema Open Data in der Wissenschaft, vor allem vor dem Hintergrund des Scilogs-Bloggewitters zur Reproduzierbarkeit von wissenschaftlichen Ergebnissen, sowie ein paar Toolempfehlungen für Altmetrics. Darüber hinaus lege ich jedem an’s Herz sich einmal das Projekt von Benedikt Fecher zu Open Science an sich anzuschauen.


Episode Info:
Recorded: 05-02-2013
Published: 01-01-1970


Downloads:

Teilnehmer:
[podlove-contributor-list]

Links:

Open Access

Open Data

Open Metrics

Open Science

Kommentare 7

  1. Christian 5. Februar 2013

    Hey Matthias!

    Herzlichen Dank für deinen Bericht. Es freut mich, dass die Linkliste so positiv aufgenommen wird. Und ich hoffe, dass sie in Zukunft noch sehr viel länger wird. Kleine Korrektur zu meiner Vorstellung: Ich habe Kommunikationswissenschaft in Münster studiert und arbeite jetzt am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der FU Berlin. 🙂

    Viele Grüße und weiter so!
    Der Podcast ist ab sofort abonniert. 🙂
    Christian

  2. Argh, mea culpa! Ich dachte Du hättest am IfK studiert.

    Dann arbeitest Du ja tatsächlich an meinem Heimatinstitut, interessant. Arbeitest Du an Deiner Dissertation (hab gesehen, dass Du zumindest dozierst)?

  3. Christian 5. Februar 2013

    Ja, ich arbeite, lehre und promoviere hier. 🙂 Wusste gar nicht, dass du an der FU studiert hast, sehr gut! Wie kommt es, dass zu dem Podcast hier?

  4. Oha, darüber sollten wir uns mal austauschen! Ich bin hin und wieder mal an der FU, da könnte man ja durchaus mal die Gelegenheit ergreifen.

    Wie zu diesem Format hier kommt? Vor allem, weil es im Bereich Open Science einfach zu wenig Audio gibt! Und was ich damit erreichen will, hab ich ja in der Nullnummer versucht zu transportieren >>> http://www.openscienceradio.de/podcast/osr000/

    😉

  5. Moin! Ein bißchen spät kommt er zwar, mein Einwand, aber ich finde ihn wichtig genug, um ihn auch jetzt noch einzubringen. Und zwar möchte ich in Deine Freude über den Rahmenvertrag zwischen MPG und de Gruyter nicht so recht einstimmen. Wenn die Angaben bei Buchreport.de stimmen, sollen die Artikel unter einer CC-BY-NC-ND-Klausel veröffentlicht werden. Das ist für mich kein Open Access. Schon für Bibliotheken ist es mitunter schwierig, solche Daten in den Bibliothekskatalog zu bekommen.

    So möchte zum Beispiel der Bibliothekssoftware-Riese OA-Publikationen in seinen Discovery-Index aufnehmen. Dadurch würden diese Publikationen in etlichen Bibliothekskatalogen sichtbar werden. Ex Libris ist ein Unternehmen und möchte daher, dass die Bibliotheken, die ihre Repositories anmelden, dem Unternehmen die kommerzielle Nutzung der Publikationen (Z.B. Indexierung für den Suchmaschinen-Index) erlauben.

    Darf die Bibliothek das, wenn auch nur eine NC-Publikation im Repository ist? Oder verstieße das sogar schon gegen die ND-Klausel?

    Du verweist in Deinen Concepts of Open auf die Budapest-Declaration:

    Open Access“ meint, dass [= Peer-Review-Fachliteratur] kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich sein sollte, sodass Interessenten die Volltexte lesen, herunterladen, kopieren, verteilen, drucken, in ihnen suchen, auf sie verweisen und sie auch sonst auf jede denkbare legale Weise benutzen können, ohne finanzielle, gesetzliche oder technische Barrieren jenseits von denen, die mit dem Internet-Zugang selbst verbunden sind.

    Das ist mit NC-ND nicht gegeben. Im Gegenteil: Der OA-Begriff wird durch den Rahmenvertrag mit der MPG verwässert.

  6. Moin Christian!

    Danke Dir für Deinen Kommentar und den Hinweis auf die mittlerweile feststehenden Lizenzmodelle. Als ich am 05. Februar die Podcastepisode veröffentlicht habe, lag mir bis dahin leider nur die Pressemeldung vom 24. Januar vor, in der DeGruyter noch keine genaueren Angaben über das Lizenzmodell machte. Diese Infos hat der Verlag leider erst in einer Pressemitteilung vom 14. Februar veröffentlicht, und das ist mir in der Tat untergegangen – hätte ich sonst eigentlich in der nachfolgenden Episode noch erwähnen müssen.

    Denn in der Tat hast Du damit vollkommen recht, die Beschränkung widerspricht den offenen Grundsätzen, wie wir ja auch kürzlich in der sehr ausführlichen Diskussion rund um die Open Data Portale des Bundes und die Verwendung von NC-Lizenzen wieder gesehen haben.

    Danke Dir daher für den Nachtrag an dieser Stelle!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.