OSR056 Kurzer Blick auf die News im Juli

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Eigentlich war eine  Episode mit Gast geplant, der aber leider verhindert war. Wir haben die Zeit also genutzt um nach längerer Zeit mal wieder in die News zu schauen. Und da nichts älter ist, als die Nachrichten von gestern haben wir uns auf die aktuelleren Neuigkeiten beschränkt (was sich als ganz gut herausstellte, da Probleme mit dem Netz ihr Übriges taten um uns das Leben zu erschweren). Viel Spaß also beim kurzen News-Roundup Mitte Juli!


Episode Info:
Duration 0:53:10
Recorded on 13-07-2016, Published on 15-07-2016


Downloads:

Teilnehmer:
avatar Matthias Fromm Thomann Wishlist Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Konrad Förstner

Shownotes:

Begrüßung

00:00:00

News - Misc

00:44:09

Was bedeutet "Brexit" für die Wissenschaft und Open Science?; — Brexit; — Artikel im Guardian zur bereits spürbaren Benachteiligung von britischen Unis; — PeerJ Jobs; — Interview mit Christian Heise zu seiner offenen Dissertation;.

Epilog

00:52:03

Kommentare 4

  1. Zur Sci-Hub Session:
    Schon mal mit auphonic probiert? Was für Podcast funktioniert, könnte für Talks ähnlich funktioniere.

    • Hi Jan! Ja, Auphonic habe ich zuerst probiert. Hier kam es jedoch schnell an sein Ende, sodass ich die Beseitigung der Störgeräusche (Tasten, Tassengeklapper, Rauschen) händisch mit entsprechenden Profi-Tools gemacht hab (iZotope Plugins). Das Konvertieren hat dann wieder Auphonic übernommen.

  2. Zu den Brexit-Auswirkungen auf EU-Projekte: Ich finde es beschämend, dass britische Projektpartner in vorauseilendem Gehorsam aus dem Boot geworfen werden, weil’s mal grade wackelt. Aber sowohl die jetzt schon Gelder-zurückhaltenden EU-Bürokraten, als auch die sich jetzt schon abschrecken lassenden Forscher, verhalten sich grob unsolidarisch! Und auch unwissenschaftlich, wenn sie fachliche qualifizierte Projektpartner nur wegen organisatorischen Problemen schassen. _Nach_ einem vertraglich durchgezogenen Austritt, keine _weiteren_ Projekte mit Briten anzufangen, wäre gerade noch verständlich, aber immer noch ziemlich kleingeistig & traurig.

    Hoffentlich ist das ganze nur ein Ethik-Test! Wer sich kirre machen lässt & durchfällt, sollte direkt mal kein Horizon2020-Geld bekommen.

    • Hi Katrin!

      Im Grunde kann ich Dir zustimmen. Diese “Angst” vor möglichen Einschränkungen durch Brexit sind erst einmal nur irrational und sollten derzeit noch keine Einflüsse auf Entscheidungen in der Wissenschaft haben. Und eigentlich sollten wir idealistisch genug sein, um uns davon nicht beeinflussen lassen. Ich würde mich auch freuen, wenn das in den meisten Fällen der Fall wäre – insbesondere in wissenschaftlichen Organisationen (Unis, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, etc.).

      Ich muss aber auch sagen, dass ich bei kleineren Unternehmen verstehen kann, wenn hier der Idealismus zugunsten einer “für das Unternehmen vernünftigeren Entscheidung” zurückstehen muss. Hier ist die Entscheidung einfach schwieriger. Forschungsanträge bedeuten (wie in Wissenschaftsorganisationen auch) erst einmal viel Aufwand, dessen Arbeitszeit im Zweifel an anderer Stelle fehlt. Wenn die Chancen für den Erfolg eines Antrags durch Einflüsse von Brexit verändert werden (und sei es auch nur durch die Unsicherheit ob eine Beteiligung von Forschungspartner aus UK in irgendeiner Weise Verzögerungen bei der Entscheidung in Brüssel oder gar Ablehnung nach sich ziehen könnten), verändert das auch die Beteiligung an Anträgen, oder die Zusammensetzung des Konsortiums. Das ist irrational, aber aus meiner Sicht nachvollziehbar – insbesondere für Unternehmen die personell und ökonomisch wenig Spielraum haben. Ich wünschte das wäre anders und der Idealismus würde gegen die Unsicherheit (und mehr ist es ja erst einmal nicht) siegen, aber ich ertappe mich selbst auch bei solchen Gedankenspielen.

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