OSR034 Konzentrische Infografikreise aus der Interface-Hölle

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OSR034

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Dieses Mal haben wir nach gar nicht allzu langer Zeit wieder zusammengefunden, und so ist die Anzahl an News auch noch einigermaßen überschaubar. Das hat uns natürlich an der ein oder anderen Stelle nicht davon abgehalten auch wieder ordentlich abzuschweifen. Thematisch gibt’s viel aus der Richtung Peer Review, einige Infografiken, das üblich verdiente Kopfschütteln über Elsevier und den Impact Factor sowie die Erkenntnis, dass womöglich Interface Designer eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung von Open Science haben könnten. Viel Spaß!


Episode Info:
Duration 2:12:28
Recorded on 28-05-2015, Published on 29-05-2015
This work is licensed under the CC BY-SA 3.0 DE license.

Downloads:

Teilnehmer:
avatar Matthias Fromm Thomann Wishlist Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Konrad Förstner

Shownotes:

Begrüßung

00:00:00

Hausmeisterei

00:00:54

Episodennamen; — Links und Menge an Themen; — Kommentar; — Podlove; — Shownotes Project; — Open Shownotes Format; — Erratum;.

News - Open Data

01:15:02

Erstaunlicherweise keine News heute;.

Kommentare 9

  1. … *ähem, räusper*, ich hoffe, es wird nicht zu lang, aber es juckt mir wieder in den Fingern! 😉

    Namensvergabe: bisher immer super. Diesmal auch.
    Wo ist das Problem?
    =====
    Minutengenaue Kommentare softwaresupported, ja, das wäre super, denn
    die Zeiten von Hand notieren ist ziemlich mühselig.
    youtube: seit einiger Zeit Video-Annotations – sowas für Audio, einfach ins Blog rein-kommentiert, wäre prima.
    =====
    Pandoc und Mcfarlane: super Tipp, besten Dank!
    =====
    Papers + Code: Am besten ist da gleich noch ein Installationsscript mit dazu zu packen 🙂
    Wiss. Papers demnächst als Selfinstaller (plattformübergreifend?)?
    =====
    Schnell mal das Archiv der open-science-de-mailinglist durchstöbern?

    Ganz einfach:

    mkdir open-science-de-Archiv
    cd open-science-de-Archiv
    wget ` any-dl -p linkextract https://lists.okfn.org/pipermail/open-science-de/ | grep gz | cut -d\# -f1 | paste -s`
    gunzip *.gz
    cat *.txt > Archiv
    mutt -f Archiv

    🙂

    Der Download geht wohl irgendwie auch mit wget alleine, war mir aber zu fummelig, das aus der manpage heraus zu extrahieren.
    ====
    Ach ja, zu dem Open Hardware for Open Science – Interview: warum werden keine Elektronik-Ing’s eingestellt im Bio-Fachbereich?
    Nix gegen Bioinformatik-Leute, die Elektronik lernen wollen, aber es klingt schon ein bischen nach Bastelei. 😛
    Es gibt bestimmt genügend Entwickler, die gerne auch in dem Bereich Schaltungen entwickeln wollen würden. (hint! hint!) Da sollten mal Stellen geschaffen werden…
    ====

    Einen hab ich noch:

    Zukunft der Ökonomie – Ökonomie der Zukunft
    – von der Lohnarbeits- zur Tätigkeitsgesellschaft –
    http://www.vordenker.de/blog/?p=1119

    Der Vortrag von von Goldammer ist ein Muß für die Bioinformatiker 🙂
    (Es geht eigentlich garnicht so sehr um Gorz, sondern Gotthard Günther / Polykontexturale Logik.)
    Hat leider einige Nervositätsversprecher drin; sei ihm nachgeseh’n.
    Der Kern des Thema hat’s in sich. Ganz gut passend hier z.B.
    Proto-/Deutero/-Tritozahlen / heterarchische Zahlen für die Taxonomie z.B. in der Biologie.
    Den Vortrag vom Moewes fand ich auch sehenswert (eher Politk/Ökonomie).
    ===
    So, das war jetzt ein drastisch runter gekürzter Kommentar. Das Original war wesentlich länger 🙂
    Das meiste plauschhafte Zeugs hab ich entfernt – sowas passt wohl eher in ein Gespräch,
    als in einen schriftlichen Kommentar.
    Die Sendung war jedenfalls wieder mal nach meinem Geschmack (allerdings: doppelt so häufig und halb so lang fände ich besser… aber ich wiederhole mich diesbezüglich…)

    • Danke fürs zusammenreißen, kompakt machen und die schönen Links! 🙂

      – Ich weiss gar nicht wo wir gesagt haben, dass Bioinformatiker selber offene Hardware implementieren. Ist natürlich mehr was für richtige Ings. 🙂

      – Re. Selfinstaller für die Datenanalyse eine Papers => Docker

      – Jaja, der Verweis auf das Malinglist-Archive war eher suboptimal. 🙂 Haben dann ja aber auf das entsprechende Pad verlinkt.

    • Danke! Wird demnächst konsumiert (die Doku und nicht die Schokolade (okay, die vielleicht auch ein wenig davon …)).

  2. @Konrad: Die Bioninformatiker, die Hardware implementieren (immerhin mit Begeisterung), habe ich in dem einen verlinkten Video gefunden.
    Das sah aus wie die Bastelstunde, aber eigentlich aus einer Not heraus geboren, weil entsprechende HW-Entwickler halt nicht am Institut sind…

    Mailinglistarchiv suboptimal?
    Wieso? Geht doch mit ein bischen Scripten ganz wunderbar 😉
    Oder mutierst Du etwa vom CLI- zum GUI-Fan? ?!?!

  3. @Konrad: Hast Du den Vortrag von E. v. Goldammer schon angeschaut?
    Der Kommentar aus der Zuhörerschaft in der Fragerunde am Ende ist wichtig, um zu verstehen, wieso ich meinte, der Vortrag bzw. das Thema ist wichtig gerade auch für die Bioinformatik.
    Der Kommentar gib um folgendes: Die Gene sind einerseits die Operatoren, mit denen die Proteine hergetsellt weerden. Aber sie sind andererseits auch die Operanden, die hergestellt werden durch die Proteine.
    Also Gene sowohl als Operatoren als auch Operanden ( ebenso die Proteine ).
    Das geht konzeptionell über das hinaus, was eine Turingmaschine darstellt, ist also mächtiger als ine Turingmachine.
    Wie also will man das mächtigere Konzept auf / mit dem weniger mächtigeren Konzept modellieren?
    Es ist wohl kein Zufall, daß die Turingmaschine von einem biologischen Organismus kreiert wurde, und nicht umgekehrt …

    Na. was meinst Du? Klingt das nicht zumindest irgendwie relevant, vielleicht gar spannend?
    Ich finde schon.
    YMMV

    • Leider habe ich es noch nicht geschafft, da ich momentan anderweitig zu eingespannt bin. Ist aber auf der Liste. Danke für den Hinweis.

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