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Es hat leider etwas gedauert bis wir uns wieder zusammengefunden haben. Und da wir keinen richtigen Jahresabschluss hatten, nutzen wir die Gelegenheit und blicken zurück auf das Ende des Jahres 2014 (so ziemlich ab dem Zeitpunkt unserer letzten Folge Ende September). Gerade zum Ende hatte das Jahr in Hinsicht auf Open Science noch einmal Fahrt aufgenommen. Entsprechend hat sich eine Menge Stoff angesammelt und wir haben versucht alles was uns relevant erschien noch einmal aufzuforsten.

Wir wünschen an dieser Stelle also noch einmal allen Hörerinnen und Hörern ein tolles 2015 und viel Spaß bei dieser Folge!


Episode Info:
Duration 2:34:16
Recorded on 17-01-2015, Published on 19-01-2015
This work is licensed under the CC BY-SA 3.0 DE license.

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Teilnehmer:
avatar Matthias Fromm Thomann Wishlist Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Konrad Förstner

Shownotes:

Begrüßung

00:00:00

Mea culpa für die lange Pause;.

News - Open Access

00:27:48

Verhandlungen zwischen Elsevier und den niederländischen Unis gescheitert; — Einigung mit Springer auf Open Access; — École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) verzichtet auf online Ausgabe von Science; — Uni Konstanz verzichtete ja auch bereits; — DFG Appell zur Nutzung offener Lizenzen in der Wissenschaft; — ARD, EU und UNESCO haben sich bereits 2014 in Empfehlungen zu Creative Commons bekannt; — ESA stellt Rosetta-Bilder unter Creative-Commons-Lizenz; — F1000Research: Ebola article collection; — Unglue.it; — "Issues in Open Data Research" ist jetzt CC-BY lizenziert; — ArXiv überschreitet 1 Million Einreichungen; — Budget von Arxiv; — Mathematicians aim to take publishers out of publishing; — Libraccess; — Comic "O & A on how to choose a name for an open access journal"; — PeerJ; — Peter Binfield; — Elsevier möchte ein disziplinenoffenes Megajournal gründen; — Ross Mounce's Reaktion dazu; — PLOS ONE; — Bill & Melinda Gates Stiftung veröffentlicht Open Access Policy; — O'Reilly's Kolophon Podcast; — KOL014 Bitcoin: Banking ohne Banken; (Nature's Ankündigung zur Befreiung ihrer Artikel - ursprünglicher Titel war "Nature makes all articles free to view", mittlerweile geändert "Nature promotes read-only sharing by subscribers";)  — Readcube; — Reaktion von John Willbanks; — Reaktion von Michael Eisen; — Die Reaktion von Scientific American; — Peter Murray-Rust hat sich ebenso wunderbar abgearbeitet, beginnnend mit diesem Blogpost; — Fauxpen; — Merger zwischen Macmillan Science & Education und Springer Science & Business Media angedacht;.

Glaskugelei 2015

02:16:40

weitergehende Welle an dubiosen Open Access Magazin Gründungen wie das Public Science Framework, Clute Institue, Pyrex Journals, Hans Publisher Inc., etc.; — Jeffrey Beall von Scholarly Open Access; — Predatory Journals; — Jeffrey Beall von Scholarly Open Access sammelt bereits seit 2 Jahren die List of Predatory Journals, hier die Ausgabe 2014; — Journal Megalomania wie z.B. bei OMICS, oder auch Elsevier; — OMICS; — Das Zusammenführen/Verknüpfen/Verlinken von Repositories;.

Wünsche & Epilog

02:29:44

OSR027 Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn
Markiert in:                                                                                                                                                                                                                

14 thoughts on “OSR027 Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn

  • 19. Januar 2015 bei 21:29
    Permalink

    Hi,
    schön, daß es wieder eine neue Folge gibt.
    Habe die noch nicht angehört, aber mal die Shownotes durchgestöbert.
    Leider sind einige der Einträge nur Text, nicht anklickbar als href.
    Richtige Links wären schon sehr schön …

    Gruß,
    Oliver

    Antwort
    • 19. Januar 2015 bei 21:55
      Permalink

      Hi Oliver!

      Ich hab die Shownotes noch einmal durchgeschaut – diejenigen ohne direkten Hyperlink, haben in der Regel auch keinen. Ist aber tatsächlich der kleinste Anteil (>80% haben einen direkten Hyperlink), den ich einfach bloß als Stichpunkte hinzugenommen haben; der Vollständigkeit halber sozusagen.

      Cheers,
      Matthias

      P.S.: solltest Du aber nicht funktionierende Links feststellen, gern hier Bescheid geben, oder direkt bei Github pushen.

    • 20. Januar 2015 bei 00:47
      Permalink

      Den Link habe ich zwei Punkte weiter (unter “Artikel vom Björn Brembs und Axel Brennike in der FAZ”) verwendet, da es zu diesem Thema mehrere Links gab.

    • 21. Januar 2015 bei 11:30
      Permalink

      Danke für die zusätzlichen Links!

      Cheers,
      Matthias

  • 30. Januar 2015 bei 12:13
    Permalink

    Hi, die Sendung hat mir gefallen.
    OER interessiert mich aber nach wie vor nicht. Was Lernsoftware soll ist mir auch nicht ganz klar.
    Lernt man nicht mit “echter” Software, wenn man die einfach benutzt?!
    Sollte auch für Schüler und Studenten gelten.
    Dazu muss das Zeugs natürlich kostenos (und am besten auch frei (a la free beer)) vorhanden sein.
    Wissbegierige Schüler, zumindest die mit etwas autodidaktischer Grundeinstellung, fummeln sich dann schon ein, Die anderen bekommen es eben in der Schule (oder Uni) – und hoffentlich vergeht ihnen dann nicht das Interesse 😉 ich fand Schule meist grauselig… (und Uni ist heutzutage auch nicht mehr, was sie mal war…)

    Wie ich gerade sah, habt ihr noch mit einer neuen Folge nachgelegt.
    Vielleicht hab ich nachher gleich mal Zeit dafür :-)

    Antwort
    • 1. Februar 2015 bei 10:13
      Permalink

      Hi Oliver,

      Mal wieder Danke für Dein Feedback! :)

      ich glaube Du vermengst zwei Dinge. Das eine ist das Erlernen der Nutzung von Software (e.g. von Office-Programmen). Das andere sind Programme, die speziell im Bildungsbereich eingesetzt werden um Wissen zu vermitteln oder den Lernprozess organisieren (e.g. Moodle, Anki).

      Viele Grüße

      Konrad

  • 1. Februar 2015 bei 10:35
    Permalink

    Halo Konrad,

    nein, ich vermenge das nicht.

    1.: wer nutzt denn “Office”-Programme? 😉

    2.: Gibt es wirklich Software, die Wissensvermittlung verbessert?
    Habe ich noch keine gesehen. Vielleicht gibt’s da ja wirklich brauchbares Zeugs.
    Nur das, was ich so davon mitbekommen habe ist (war) eher grottenschlecht.
    Und was Wissensvermittlungstools angeht, Du nanntest da Moodle.
    Ich weiss nicht, wie konfigurierbar/flexibel das ist, aber die Moodle-Instanz, die ich
    bisher benutzt habe, war nicht so besonders übersichtlich.

    Mag sein, daß es besser ist, man hat so ein gammeliges Stück Software,
    um den Datenaustausch zu organisieren, als garkeine Hilfssoftware (und alles per Mail /USB-Stick tauschen).
    Aber Usability, Übersichtlichkeit, etc. werden ja im Webbereich fast immer
    stiefmütterlich behandelt.
    Das Meiste, was man “da draussen” findet ist IMHO ziemlich grottiges Zeugs.
    Liegt vermutlich daran, daß HTML & Co. die Programmierer/Designer dazu animieren,
    sich um Kleinscheiss zu kümmern, damit überhaupt was funktioniert, damit es schön bunt ist
    und damit es auch nicht all zu leicht gehackt wird.
    Stattdessen sollte eigentlich logischer Aufbau und gute Benutzbarkeit im Vordergrund stehen.
    Aber das geben die Web-Frameworks wohl nicht her.

    Davon abgesehen: eine Applikation ohne eigene Shell taugt eh nichts 😉 — da sind Browser nicht ausgenommen.

    Antwort
    • 1. Februar 2015 bei 12:47
      Permalink

      1) Geschätz > 99,99999 der Computernutzer :)
      2) Mein Argumentation ging darauf hinaus, dass es spezielle Lern- und Bildungssoftware gibt – nicht wie gut deren Implementierung bzw. wie sinnvoll deren Einsatz ist. :)

  • 1. Februar 2015 bei 19:03
    Permalink

    Wir könnten das Thema Bildungssoftware und OER ja noch in weiteren Folgen ausgiebig diskutieren aber das war ja leider so gar nicht Dein Lieblingsthema, Oliver. 😉

    Antwort
  • 1. Februar 2015 bei 22:20
    Permalink

    Macht nur, macht nur… pöh!

    … die Folge lass ich dann mal aus 😛

    …aber freut Euch nicht zu früh, mich werdet Ihr so schnell nicht los 😉

    …. und, ach ja, dann könnt’ ihr auch endlich mal Eure Vier-Stunden-Sendung machen,
    von der ich weiß, daß Ihr sie Euch klammheimlich herbei sehnt 😉

    Antwort
    • 2. Februar 2015 bei 08:51
      Permalink

      Wir planen sogar eine 24h-Spezialfolge ausschließlich zu OER, die dir gewidmet sein wird und wären sehr beleidigt, wenn Du keine Kommentare dazu geben würdest. 😉 Nene, erstmal nicht. Auch die 4-h-Schallgrenze ist noch in weitere Ferne.

  • 3. Februar 2015 bei 00:18
    Permalink

    Heheh, beim ersten Lesen gab’s nen echten LOL im RealLife.
    Und Deine Antwort find’ ich auch nach mehrfachem Lesen wieder ulkig. :-)

    Eine 24h-Folge hätte ja schon wieder was… und dann mit ‘nem Thema, wo man die Sendung als Geduldprobe ansehen muss, mehr als 5 Minuten wären ja schon schmerzhaft 😉 und dann also einen ganzen Tag durchhalten…
    Das wäre wohl sowas wie Survival-Training…. aber warum auch nicht, denn … nur die Harten komm’ in Garten …

    ———–
    BTW: Blick zurück oder nach vorn, … weiss nicht ob das schon mal in einer der Sendungen dran war
    …aber mich würde mal interessieren, ob man Literatur-/Paper-Referenzen aus Papern demnächst mal als separate Files an Papers “anheftet” (bzw. ob sowas zumindest mal angedacht wurde).
    (Stichprobe auf http://arxiv.org/ zeigt mir diesbezüglich nichts.)

    Für neuere Papers, oder rückwirkend für alte – es wäre auf jeden Fall interessant.

    Ich würde nämlich zum Beispiel für den einen oder anderen Autor gerne wissen, wo der bereits zitiert wurde, und wen der bereits zitiert.
    Und ‘s könnte auch interesssant sein, das zu automatisieren.
    Mir geht’s da derzeit nicht um Daten-/Ideen-Heritage (was aber auch interessant wäre), sondern eher darum, weitere thematisch passende Papers zu finden.
    Da wäre doch ein csv-File pro Paper, das die Referenzen aufzeigt, und das man schnell rechnerbasiert analysieren kann, sehr hilfreich.
    Das ganze Web-Herum-Geklicke und Google-Gesuche kann’s doch echt nicht sein.
    Das ist ja wie in der Computer-Steinzeit. Die Bits werden da noch in Schiefer geritzt, so kommt mir das vor.
    Und wieso gibt’s dazu keine öffentlich geförderten Projekte/Datenbanken usw.?
    (Ach so, passt wohl nicht ins neoliberale Denken der neuen deutschen Einheitspartei.)
    ———–

    Antwort

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